Mario Brandenburg

PRESSEMELDUNG: Moderne Technologien benötigen zeitgemäße Rahmenbedingungen

Embryonenschutzgesetz

Über die Stellungnahme einer Arbeitsgruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zur Fortpflanzungsmedizin in Deutschland erklärt der technologiepolitische Sprecher der Freien Demokraten Mario Brandenburg:

"Die Stellungnahme einer Arbeitsgruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften zur Fortpflanzungsmedizin in Deutschland zeigt deutlich, dass alte Gesetzgebungen nicht mehr zu modernen Gesundheitstechnologien passen. Die Wissenschaftler sprechen sich zum Beispiel klar für ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz aus, das das Embryonenschutzgesetz aus dem Jahr 1990 ersetzen soll. Auch die Freien Demokraten fordern eine Novellierung der rechtlichen Rahmenbedingungen, nicht nur im Sinne einer ständig verändernden Gesellschaft, sondern vor allem im Lichte des technologischen Fortschritts moderner Gesundheitsverfahren wie die Gentherapie oder der Gentechnologie im Allgemeinen. Wir müssen endlich einen offenen Diskurs führen, wie wir zukünftig mit modernen Technologien in Bereich Gesundheit umgehen wollen. Fakt ist, jedes neue Gesetz muss in regelmäßigen Abständen nach dessen Aktualität überprüft werden. Gesetzgeberischer sowie ethischer Stillstand darf einer freien Selbstbestimmung nicht im Wege stehen.“